Perlhuhn

Die heutigen domestizierten Rassen der Perlhühner stammen vom afrikanischen Wildperlhuhn (Numida meleagris) ab.

Im Zuge der Domestikation veränderte sich das Perlhuhn wenig, sein heutiges Aussehen ähnelt sich in großem Maße dem des wilden Vorfahren. Sein Gefieder ist blaugrau gefärbt und dicht gepunktet, aber es kommt auch in hellgrauer, weißer und brauner Variante vor. Nach Ungarn gelang das Perlhuhn im römischen Zeitalter und ist vor allem in Bauernhöfen und Farmen beliebt. Anhand seiner scheuen, aber wachsamen Natur und der Fähigkeit, schnell Nahrung zu finden, ist es für die extensiven Haltungsbedingungen geeignet.
Seine Nahrung besteht größtenteils aus verschiedenartigen Insekten. Unter solchen Umständen gehalten, hat das Perlhuhn ein Fleisch von ausgezeichneter Qualität, aus dem man in erster Linie Suppen zubereitet.

In Ungarn wurde die großbetriebliche Zucht der Perlhühner Anfang der 90-er Jahre eingestellt. Heute werden größere Bestände nur zum Zweck der Generhaltung und von der Gesellschaft Hortobágyi Nonprofit GmbH aufrechterhalten.